picasso print 2 v 50

1962
Linolschnitt in Beige und Schwarz auf Arches Wove-Papier
Signiert und nummeriert: 2/50
Copyright: Pablo Picasso
Drucker: Hidalgo Arnéra
Verleger: Hrg. von Galerie Louise Leiris (Paris), Stempel auf der Rückseite
Druckplatte: 34,8 x 26,8 cm
Blatt: 62,5 x 44,1 cm

Lit.: Bloch, G., Pablo Picasso, Band I, Katalog des graphischen Werks 1904–1967, Werkverzeichnis; Kornfeld und Klipstein, Bern, Deutschland, 1972, Kat. 1079, S. 225 (abgebildet ist ein anderes Exemplar, als „Femme aux cheveux flous“); Baer, B. und Geiser, B., Picasso. Peintre-Graveur, Werkverzeichnis der Radierungen und Lithografien, Editions Kornfeld, Bern, Deutschland, 1986–1996, Bd. V, Kat. 1297; Wye, D., (Stroll, D., [Hrsg.]), A Picasso Portfolio, MOMA New York, New York, 2010, Kat. 126, S. 159 (Abb., ein weiteres Exemplar), 191

Pablo Picassos „Jacqueline au Bandeau“, 1962, ein Linolschnitt auf Arches-Büttenpapier, signiert und nummeriert. Es handelt sich um ein eindrucksvolles Porträt von Jacqueline Roque, Picassos zweiter Ehefrau und letzter großer Muse, die ihn in den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens zu einer außergewöhnlichen Anzahl von Werken inspirierte. Bis 1962 hatte Picasso das Verfahren des Linolschnitts beherrscht, bei dem aufeinanderfolgende Schichten aus demselben Linolblock geschnitzt und gedruckt werden mussten. Diese anspruchsvolle Methode ließ keinen Spielraum für Fehler, ermöglichte es Picasso jedoch, Farbe und Form mit Direktheit und Kühnheit zu erforschen.